Die Feder

Die Feder
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Ein Federchen flog durch das Land;
(Eine Feder durch die Luft schweben lassen)
Ein Nilpferd schlummerte im Sand.
(Eine Hand liegt zur Faust geballt auf dem
Tisch, sie ist das Nilpferd)

Die Feder sprach: „Ich will es wecken!“
Sie liebte, andere zu necken.
(Die Feder leicht auf und ab bewegen)
Aufs Nilpferd setzte sich die Feder
(Die Feder legt sich auf die Faust)

Und streichelte sein dickes Leder.
(Mit der Feder die Faust streicheln)
Das Nilpferd sperrte auf den Rachen
(Die Hand öffnet sich)
Und musste ungeheuer lachen.
(Laut anfangen zu lachen)

Autor: Joachim Ringelnatz (1883-1934)

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